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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Neue Sonderausstellung

Die 60er-Jahre

Aktuell


Denn die Zeiten ändern sich ... Die 1960er-Jahre in Baden-Württemberg - 22. Dezember 2017 bis 24. Juni 2018

"Yeah! Yeah! Yeah!" und "Ho-Ho-Ho-Tschi-Minh": Das Haus der Geschichte widmet sich einem Jahrzehnt des Aufbruchs. In den 1960er Jahren suchte und fand die junge Generation neue Musik, neue Mode und neue Vorbilder. Beat und Minirock drangen im ersten globalisierten Jahrzehnt bis in die Winkel der Provinz vor. Lebensentwürfe von Generationen prallten mit Wucht aufeinander - nicht nur in den Studentenstädten, wo die Proteste gegen Schahbesuch, Staat und Springer-Presse zeitweise eskalierten. "Denn die Zeiten ändern sich" zeigt, wie der Wandel in den 60ern auch den deutschen Südwesten prägte. 

Kabarett und Kuratorenführung

Der Stuttgarter Aktivist Peter Grohmann kommt am 19. und 21. April für eine Kombination aus Kabarett und Führung ins Haus der Geschichte. Er macht deutlich, warum er es geradezu als Pflicht sieht, sich einzumischen - damals wie heute. Gemeinsam mit ihm führen die Kuratoren durch die 60er-Ausstellung.

Dauerausstellung

Landesgeschichte(n)

Das Haus der Geschichte macht die Entwicklung des deutschen Südwestens von 1790 bis heute zum Erlebnis

Lebendige Geschichte, aufwendig inszeniert: Das Museum an der Stuttgarter Kulturmeile bildet von Napoleon bis zum Stuttgart-21-Bauzaun mehr als 200 Jahre Landesgeschichte ab. Ein Themenpark gibt einen Überblick über die vielen Facetten Baden-Württembergs damals und heute - von der Wirtschaft über die Wissenschaft bis zur Religion. 1500 Originalobjekte und 1000 Fotos, zahlreiche Geschichten, Filme und Infostationen begeistern, machen Spaß oder regen zum Nachdenken an. Die Ausstellungsstücke zeugen von den Menschen in ihrer Zeit und ihren Schicksalen: von Liebe und Hass, von Macht und Ohnmacht, von Sieg und Niederlage.

Ausstellungsintervention

Geflüchteten-ABC

Überlebensgeschichten von A bis Z - 19. Februar 2017 bis 24. Februar 2019

Das Haus der Geschichte blickt aus der Perspektive von Geflüchteten auf das Land: Aus dem "Baden-Württemberg-ABC" werden zwischenzeitlich "Überlebensgeschichten von A bis Z". Das Projekt stellt die Frage: Wie begegnet Baden-Württemberg Menschen, die vor kurzem in den Südwesten geflohen sind? Im Eingangsbereich sind 26 Stücke mit beeindruckenden Geschichten vom Fliehen und Ankommen vor dem Gebäude und im Foyer ausgestellt - von A wie Angst bis Z wie Zulassung. Wegen großem Interesse wird die Ausstellung bis zum 24. Februar 2019 verlängert.

Das Museum "Hohenasperg - Ein deutsches Gefängnis" zeigt Häftlingsschicksale aus drei Jahrhunderten

Viele tausend Menschen waren bereits auf dem Hohenasperg unter Verschluss. Weit über Württemberg hinaus galt die Festung lange als das politische Gefängnis schlechthin. Das eindrucksvoll gestaltete Museum dort zeigt am Beispiel von 23 Häftlingsbiografien, wie sich der Freiheitsentzug als Strafe über drei Jahrhunderte hinweg entwickelt hat. Zu den Insassen gehörten das Justizopfer Joseph Süß Oppenheimer und der unbequeme Dichter Christian Friedrich Daniel Schubart, Revolutionäre des 19. Jahrhunderts, Kriegsgefangene, NS-Täter und Querdenker wie der der "Remstalrebell" Helmut Palmer.

Stuttgart

Stauffenberg

Die Erinnerungsstätte im Stuttgarter Alten Schloss ist Berthold und Claus Graf Stauffenberg gewidmet

Die Stauffenberg-Erinnerungsstätte erzählt die Lebenswege der Brüder von ihrer Kindheit und Jugend in Stuttgart bis zu ihrem gewaltsamen Tod im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Originale Ausstellungsstücke - darunter der Schreibtisch und das Cello von Claus - spannen einen Bogen von der Kindheit der Stauffenbergs bis zum Hitler-Attentat am 20. Juli 1944. Medien wie Filmausschnitte und eine Klanginstallation nähern sich dem Thema und der Zeit von mehreren Seiten oder zeigen, wie die Symbolfigur Claus Schenk Graf von Stauffenberg in den folgenden Jahrzehnten bewertet wurde.

Geschichtsvermittlung

Der Dieb der Geschichte

Das multimediale Museumsspiel - entwickelt mit Kindern für Kinder

„Der Dieb der Geschichte“ ist einmalig in der deutschen Museumslandschaft: Mit Agentengürtel und Missionsblock ausgestattet, können Spürnasen zwischen acht und zwölf Jahren das Rätsel um entführte Geschichtssammler lösen. Über Computerstationen leiten die Comicfiguren Faris, Frida, Freddy und Uwe die jungen Geheimagenten auf ihrer Mission durchs Haus der Geschichte und führen sie zu Ausstellungsstücken, hinter denen sich interessante Geschichten verbergen. Dabei erfahren die Kinder spielerisch, wie in einem Museum gearbeitet wird. Die kleinen Agenten zeichnen, vermessen und betrachten die Dinge ganz genau.

Ausstellungsprojekt

Zwangsarbeiterbaracke

Ausstellung des Hauses der Geschichte im Freilandmuseum Wackershofen

Ein einmaliges Projekt ist im Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen in Schwäbisch Hall zu sehen: eine Ausstellung in der einzigen Zwangsarbeiterbaracke aus der NS-Zeit in einem deutschen Freilichtmuseum, konzipiert und eingerichtet vom Haus der Geschichte. Im Mittelpunkt des 160 Quadratmeter großen Gebäudes der einstigen Fassfabrik Kurz steht das Schicksal der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. Weitere Themen sind die massenhafte Produktion der Baracke und die weitere Nutzung des Gebäudes nach dem Zweiten Weltkrieg.